Veranstaltungen

27. Juni  – 14. Juli 2024

DESIGN AM RHEIN
Design Kunst Handwerk Raum

Die Plattform Design am Rhein wird 2024 erstmals lanciert und findet von Chur entlang beider Flussverläufe bis nach Disentis-Sedrun respektive Andeer statt.
Dabei öffnen Kreativschaffende ihre Studios/Werkstätten und geben Einblicke in den Prozess ihrer gestalterischen Arbeiten.
Das Publikum wird auf eine Reise durch die Regionen eingeladen, um an überraschenden Standorten und in Ausstellungen mehr über die Designbranche in Graubünden und ihre Bedeutung für Wirtschaft und Gesellschaft zu erfahren.

D‍ie CASA DESAX ist Gastgeberin für die Ausstellung „Herkunft – Zukunft“ mit Beiträgen von 0813 Grafik Atelier, Bündnertuch, Fabio Hendry, Hitzfilz, Linea R54, Mara Tschudi , Piera Buchli und Tenna Tweed
Für Trun Cultura: Werner Schmidt

Ort
CASA DESAX, Via Sum il Vitg 2, 7166 Trun

Öffnungszeiten 28.6. – 14.7.2024
Freitag: 15 – 18 Uhr
Samstag und Sonntag: 11 – 17 Uhr

Führung:
Sonntag, 30.6.2024, 14 Uhr: Führung zu Trun Cultura und den einzelnen Standorten
Treffpunkt: in der Ausstellung von Design am Rhein in der Casa Desax
Anmeldung unter info@trun-cultura.ch

Live-Präsentation:
Lesung mit Gian-Marco Schmid „Gimma“ aus dem Buch „Z’Buach vum #Scheitera“
Sonntag, 7.7.2024, 15 Uhr

Weitere Informationen:
www.designamrhein.ch

Veranstaltungen

Öffentliche Führung

Ort SPAZI SPESCHA Via Fabrica 13 7166 Trun Führung 14.30 […]

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Öffentliche Führung

Ort SPAZI SPESCHA Via Fabrica 13 7166 Trun Führung 14.30 […]

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Ausstellung

11. Mai  – 27. Oktober 2024

MATHIAS SPESCHA / ESTHER MATHIS – ESPACES IMAGINAIRES

In diesem Jahr öffnet sich der SPAZI SPESCHA der Gegenwartskunst.

Mit der Doppelausstellung unter dem Titel MATIAS SPESCHA / ESTHER MATHIS – ESPACES IMAGINAIRES liegt der Fokus auf einem Thema, das beiden Kunstschaffenden wichtig ist: der Raum und dessen Wahrnehmung.

Von Matias Spescha (1925-2008) werden Rauminstallationen aus den frühen 1980er-Jahren ausgestellt. Esther Mathis (*1985) kreiert für die Ausstellung Werke, die auf den lichtdurchfluteten Ausstellungsraum des SPAZI SPESCHA reagieren. Beide Positionen laden ein, reale und imaginierte Räume zu erfahren.

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Matias Spescha steht in der Reihe der bedeutendsten Bündner Künstler zwischen Alberto Giacometti und Not Vital und gilt als ein wichtiger Schweizer Künstler der Nachkriegszeit.

Nach seinem frühen Wandel vom Naturalismus zur Abstraktion, den Matias Spescha in Paris vollzieht, findet er bereits 1959, kurz nach seinem Umzug ins Dorf Bages, seine eigene Ausdrucksform.

Um 1970 beginnt Matias Spescha, plastisch zu arbeiten, bleibt aber gleichzeitig der Malerei und der Druckgrafik treu. Mit dem Einbezug der dritten Dimension nimmt für ihn der Raum eine zunehmend wichtige Bedeutung ein, er wird zu seinem Grundthema:
«Der Ort seiner Malerei ist der Übergang vom realen in den suggestiven Raum, der Weg vom Aussen ins Innere. Seine Malerei ist eine Kunst der Transzendenz.» (Matthias Frehner in: Matias Spescha, Monografie 2000).

Esther Mathis

Esther Mathis gehört zu einer jüngeren Generation von Kunst-schaffenden, die Räume, deren Zeitlichkeit und audiovisuellen Begebenheiten in ihr Werk einbeziehen und diese Aspekte in installativen oder videobasierten Arbeiten ausloten.

Esther Mathis (*1985) ist in Winterthur aufgewachsen. Sie studierte 2007 an der School of Visual Arts in New York und schloss ihren Bachelor in Fotografie 2008 am Istituto Europeo di Design (IED) in Milano ab. Den Master of Fine Arts absolvierte sie 2015 an der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK).

Zurzeit arbeitet sie an ihrem PhD an der ZHdK in Kooperation mit der Kunstuniversität Linz zum Thema „Licht lenken“. Sie lebt und arbeitet in Zürich.

Biographie

Trun Cultura: eine Vision

Unser Herz schlägt für Trun – für seine bedeutenden Künstler, Literaten und Musizierenden, aber auch für seine historisch einmaligen Bauten.
National und international bekannte Namen wie Alois und Zarli Carigiet, Matias und Hendri Spescha und weitere sollen einem breiten Publikum erschlossen werden, aber auch in einen Dialog mit dem aktuellen und reichen Kulturleben der Region treten.

Zu TRUN CULTURA gehören der im letzten Jahr eröffnete SPAZI SPESCHA, die seit 2013 öffentlich zugängliche Aussenskulptur OGNA, die sich in Renovation befindende CASA CARIGIET und die CASA DESAX, deren Nutzung noch offen ist. Ziel ist ein ganzheitliches vernetztes System vielfältiger kultureller Engagements und Institutionen, die einen Besuch in Trun zum einmaligen Erlebnis machen.

Die Übersichtskarte zeigt die einzelnen Kulturstätten des Dorfes. Die braun markierten Bauten bilden das Ensemble TRUN CULTURA.

Legende:

1. Museum Sursilvan Cuort Ligia Grischa
2. Casa Carigiet
3.
Casa Desax

4.
Spazi Spescha

5. Kapelle St. Anna
6. Bahnhof RhB

7. Begehbare Skulptur OGNA
8. Kunstpfad am Rhein

Innenausbau der Casa Carigiet

Das 2019 durch einen Brand stark beschädigte Geburtshaus der Brüder Alois und Zarli Garigiet konnte in einer ersten Phase vor dem Abbruch gerettet und mit einem Notdach getrocknet werden. Dank einem grosszügigen Beitrag der Gemeinde Trun konnte ein Holzdach auf die Brandruine montiert werden.

In einer zweiten Phase wir ab 2024 mit dem Innenausbau begonnen. Als „Rückgrat“ des Barockbaus wird ein neues Treppenhaus erstellt, welches auch einen direkten Zugang auf das Holzdach ermöglicht.

In einem weiteren Schritt soll das Dach neu konzipiert und aufgebaut werden. Somit wäre das markante Denkmalobjekt am Dorfeingang visuell neu interpretiert und das Dorfbild damit wieder intakt und neu belebt.